Wie entliebe ich mich?  3 unkonventionelle Tipps, wie du loslassen kannst

»Wie bekomme ich ihn endlich aus meinem Kopf?«, fragte mich Jule, als wir zusammen durch den Park streiften. »Es ist sowas von klar, dass Jonas und nicht so zusammenkommen werden, wie ich es mir wünsche.

Irgendwo ganz tief drinnen wünsche ich mir immer noch, dass es klappt. Dabei will ich ihn einfach nur vergessen.

Wie entliebt man sich nur? Wie entliebe ICH mich?«

Jule ist eine interessante Frau, die früher nie wirklich Glück in ihrem Beziehungsleben hatte. Immer wenn sie einen Mann traf, verliebte sie sich unglücklich in ihn. Und sie bekam ihn einfach nicht mehr aus ihrem Kopf.

Eines Tages wandte sie sich an mich. Sie war es Leid. Sie wollte sich endlich wirklich entlieben und diesen Mann loslassen.

Hinweis:
Dieser Artikel ist für dich, wenn du [egal ob als Mann oder Frau] unglücklich in jemanden verliebt ist z.b.

  • bei unerwiderter Liebe
  • einem Beziehungsende
  • einer Affäre, bei der du Gefühle entwickelt hast
  • dein Gefühlsleben zu sehr von der Zuneigung einer anderen Person abhängt
  • oder wenn du das Gefühl hast nur von jemandem warm gehalten zu werden.

In diesem Artikel zeige ich dir ganz konkret, wie du dich von jemanden entlieben und wieder frei nach vorne schauen kannst. dDas wird dich zwar auch wieder attraktiver für dein Gegenüber machen. Doch vor allem wird es dir selber besser gehen. Du wirst verstehen, wie du dich ab sofort von unliebsamen Gefühlen befreien und ein eigenständiges Beziehungsleben führen kannst.

Komm mit auf meinen Spaziergang mit Jule. Wie immer gilt: im Sinne der Geschichte sind ein paar Details angepasst

Wie entliebt man sich?

Ich fiel gleich mit der Tür ins Haus.

»Jule, du liebst diesen Jonas nicht.«

»Doch, das tue ich«, erwiderte sie wütend und niedergeschlagen zugleich.

»Nein tust du nicht«, lachte ich. »Du hast starke Gefühle zu ihm, ja. Du fühlst dich verbunden mit ihm und willst ihn unbedingt in deiner Nähe haben. Doch das ist keine Liebe.«

»Was fühl ich  denn dann?«

»Du hast das Gefühl, du brauchst diesen Typen für dich. Und du fühlst dich in deinem Stolz verletzt, weil er deine Gefühle nicht erwidert.«

»Denk mal an deine Teenager Zeit zurück als für irgendeinen berühmten Typen geschwärmt hast. Du hast dir doch damals bestimmt auch irgendwelche Poster aufgehangen oder? Von einem Musiker, schönen Dingen oder einem Schauspieler?«

»Ja, das habe ich.« lachte sie etwas peinlich berührt.

»Wer war es bei dir?«

»Bill Kaulitz von Tokio Hotel. Oh mann… hattest du das auch mal Timo?«

»Ja bei mir waren’s bekannte Basketballspieler. Mein ganzes Zimmer hing voll davon. Auch wenn ich nicht davon geträumt habe, dass diese mich in der Zuschauermenge entdecken und auch heimlich in mich verliebt waren. Bleiben wir mal bei Bill Kaulitz und seiner Musik.«

»Okay.«

»Du warst als 13-jähriges Mädel volle Kanne in ihn verknallt, hast von ihm geschwärmt, von ihm geträumt und mit deinen Freundinnen über ihn geredet. Das war unschuldige, unbekümmerte Liebe. Du wolltest nichts von ihm haben, hast nichts von ihm gebraucht, wurdest auch nicht von ihm abgewiesen. Irgendwann ging das einfach vorbei und du hattest Dich über ihn weiterentwickelt. Oder schwärmst du heute immer noch für ihn?«

»Nein, zum Glück nicht mehr.«

Ich klopfte ihr auf die Schulter.

»Bei Jonas, wegen dem du gerade Liebeskummer spürst, geht es nicht um Liebe, sondern um eine Abhängigkeit. Du liebst ihn nicht, du willst nur etwas von ihm. Und weil er dir das nicht gibt, was du haben willst, fühlst du dich scheiße und dein ganzes emotionales System spielt verrückt.«

»Und was bitte will ich von ihm?«

»Bestätigung, schätze ich. Anerkennung, Liebe, Wärme, Nähe, guten Sex. Das Gefühl, okay und begehrt zu sein.

Fühlst du dich gerade begehrt und okay?«

»Hmm. Nein.«

»Würdest du gerne von Jonas begehrt und geliebt sein?«

»Ja ehrlich gesagt schon.«

»Okay cool, damit kann man gut arbeiten. Das trifft auf jeden Menschen irgendwann einmal zu. Bei den meisten wahrscheinlich sogar ihr gesamtes Leben.«

Hinweis
Wenn du glaubst, du liebst diese, Person handelt es sich hierbei meistens nicht um Liebe. Du willst etwas von ihr. Und wenn die Hoffnung stirbt, dass du es von ihr bekommst, fühlst du dich richtig mies.

Das ist nicht weiter schlimm, sondern völlig normal bei uns Menschen. Aber gleichzeitig kannst Du dich vielleicht davon lösen. Du musst nur wissen wie.

»Und wie kann ich mich davon lösen? Wie entliebe ich mich von Jonas?«

»Das machst du am besten in drei Schritten:

1. Schritt Kontaktsperre auf die sanfte Tour

»Als allererstes musst du dich von Jonas zurückziehen. Ich will dich nicht dazu zwingen, gleich sämtliche Erinnerungen an ihn zu verbannen und ihn komplett aus dem Leben zu streichen.

Zieh dich einfach von ihm zurück. Wenn ihr euch auf der Arbeit oder an anderen Orten seht, sorg so gut es geht dafür, dass du ihm nicht mehr über den Weg läufst. Wenn ihr telefoniert oder schreibt, schränke auch das ein.

Zieh Dich einfach von ihm zurück.«

»Also ganz egal, welche Art von Kontakt ich mit ihm habe, schränke ihn möglichst stark ein.«

»Genau. Stell dir mal vor, du sitzt zu Hause und hast ständig das Radio laufen und auch nur einen einzigen Sender. Dieser Radiosender heißt Jonas.

Auf diesem Radiosender bekommst du ganz viel von Jonas mit. Was er macht. Was er denkt. Mit wem er sich trifft. Was er vorhat. Und aus alldem interpretierst du dann, was er von dir hält.

Wenn du dich von dem Typen entlieben und auf andere Gedanken kommen willst, musst du aufhören, dir ständig diesen Radiosender reinzuziehen. Dafür reicht es am Anfang erstmal, einfach ein bisschen leiser zu drehen und etwas mehr Ruhe in deinem Leben zu haben.

Du musst den Radiosender nicht komplett ausstellen. Mach das zärtlich. Gewöhn dich langsam daran, sodass es dir kaum auffällt. Schalte das Radio immer leiser, bis es irgendwann ganz aus ist. Versuch den Kontakt letztendlich komplett abzubrechen.«

Hinweis
Du brauchst diesen Kontaktabbruch, um dein Gehirn und deine Emotionen ein wenig zu entlasten und nicht ständig auf diesen einen Menschen fixiert zu sein. Nur so kannst du es schaffen, den nächsten Schritt zu gehen.

2. Schritt: Selbstakzeptanz und warum dein Ex langweilig ist

»Okay, also ich ziehe mich von ihm zurück und schränke den Kontakt massiv ein. Was dann?«

»Dann gehst du noch einen Schritt weiter. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber auf irgendeiner Ebene genießt du es wahrscheinlich, dass du wegen Jonas so intensive Gefühle erlebst. Selbst wenn sie dir wehtun.«

»Was soll das denn heißen?«

»Schau mal. Du bist eine Dramaqueen. Ich bin eine Dramaqueen. Wir sind alle Dramaqueens.

Wenn eine Wunde im Mund wehtut, fahren wir immer wieder mit der Zunge drüber. Weil sie einfach eine mehr oder mindere interessante Reaktion im Körper hervorruft.

Genauso fährst du emotional immer wieder mit deiner Zunge über deine Wunden. Irgendwie stehst du drauf, dass du dieses Gefühl von Angst, Wut, Trauer und auch wieder Hoffnung hast.«

»Du meinst irgendwie stehe ich auf den Schmerz?«

»Ja das kann man so sagen. Du stehst auf den Schmerz, weil er dir das Gefühl von Intensität und Lebendigkeit verleiht. Ich behaupte mal, das ist es, was du das eigentlich willst. Dich lebendig und in voller Intensität spüren.«

»Das doch eigentlich gut oder?«

»Das ist verdammt gut. Es ist großartig, das Leben voll zu spüren. Doch mit deinem Liebeskummer über Jonas tust du dir einfach nur selbst weh. Du musst dir nicht immer wieder selbst ins Gesicht schlagen lassen, nur damit du dich fühlst. Das kannst du auch anders und viel gesünder machen.«

»Und wie mache ich das?«

»Erzähle ich dir gleich. Das hier ist jetzt nämlich echt wichtig:

Wenn du dich von Jonas entlieben willst, musst du deinem Gehirn beibringen, dass es sein Bedürfnis nach Intensität nicht bei Jonas befriedigen kann.

Versuch deinem Gehirn zu sagen: Schau mal, dieser Typ ist echt langweilig. Da gibt es überhaupt nichts zu holen. Und der gibt mir weder Genuss noch Aufregung. Also kannst du genauso gut aufhören, dich irgendwie weiter mit ihm zu beschäftigen.

Hör auf weiter Widerstand gegen ihn zu bilden. Hör auf, dich von ihm abgrenzen zu wollen. Hör auf, ihn hassen oder lieben zu wollen. Deine Gefühle sind voll ok, die du gerade hast. Er ist okay. Du bist okay. Es gibt ja nichts mehr zu holen.

Jedes Mal, wenn du dich in Eifersucht oder anderem Gefühlschaos verlierst, gibst du deinem Gehirn neues Futter, dass es sich wieder voll auf Jonas einlässt. Einfach nur, um diese Intensität und das Gefühl am Leben zu sein, zu spüren.

Du machst dir damit deinen eigenen Horrorfilm. Und du kannst nicht aufhören, ihn dir immer wieder anzuschauen.

Sei einfach wie eine Katze, die eine Weile mit ihrer Maus gespielt hat. Irgendwann wird die Maus einfach langweilig und die Katze kann sich entspannt etwas anderem widmen.«

Hinweis

Für die, die es genau wissen wollen:

Je mehr intensive Gefühle du mit deinem Gegenüber verbindest, egal ob negativ oder positivm desto schwieriger wird es dir fallenm dich von ihm zu lösen.

Diese Gefühle verblassen immer mehr, je gelassener du damit umgehst. Wenn du Eifersucht, Trauer, Wut, Liebe oder andere Gefühle spürst, sage dir innerlich etwas wie: »Ja ich bin jetzt eifersüchtig/ traurig/ wütend/ verliebt und das ist voll okay. Ich habe Gefühle für diesen Menschen und Punkt. Ich bin ein Mensch, der menschliche Gefühle hat. Auch das geht vorbei. Und dann kommt etwas Neues und ein anderer Mensch in mein Leben.

Ich bin gerade nicht mit diesem Menschen zusammen und das ist gut so. Ich habe mich«

Je öfter du deine Gefühle auf diese gesunde Art einfach nur beobachten und sein lassen kannst, desto gelassener wirst du und desto weniger Macht haben diese Gefühle über dein Wohlbefinden. Was du in deinem Leben akzeptierst wird irgendwann uninteressant. Alles wird so an seinen Platz fallen.

Hey mal ganz ehrlich: ein bisschen Liebeskummer ist voll in Ordnung. Du bist ein Mensch. Genieß mal deine Gefühle.

3. Schritt: Mal dir ein neues Herz

»Also gut Timo. Als erstes lasse ich ihn also absolut in Ruhe, das heißt, ich leite soweit es geht eine Kontaktsperre ein.

Und dann lerne ich, damit ok zu sein, dass ich mich gerade etwas komisch mit Jonas fühl. Ich akzeptiere einfach seine Rolle in meinem Leben und dann verliert das von ganz alleine an Bedeutung.

Jetzt frage ich mich aber noch, was ich tun kann, damit ich mir selber das geben kann, was ich jetzt von Jonas erwarte. Was heißt diese Intensität und diese Emotionalität?«

»Sehr guter Punkt Jule. Es ist extrem wichtig, dass du dir genau sowas in dein Leben reinholst. Du willst Dich ja lebendig fühlen und dein Leben vollends genießen.«

»Jap, ganz genau!«

»Ich habe letztens von einer richtig coolen Übung gelesen. Die will ich dir unbedingt zeigen.

Du brauchst ein Blatt Papier und einen Stift dafür.

Du nimmst dein Papier und schreibst oben als Überschrift ganz große MEINE GLÜCKSQUELLEN drauf. auch da zeichnest dort ein großes Herz drauf.

Jetzt zeichnest du verschiedene Quellen deines Glücks auf. Was macht dich glücklich in deinem Leben? Das können Freunde sein. Spezielle Hobbys wie Musik, Kunst, Sport oder ganz anders. Du kannst auch deine Partnerschaft oder deine Vorstellung von Partnerschaft aufschreiben. Teile dabei dein Herz in verschiedene Bereiche ein und gib jeder Quelle einen eigenen Bereich. Du veränderst die Größe dieser Bereiche je nachdem, wie groß der Stellenwert dieser Glücksquelle in deinem Leben ist. Wenn du also mehr Glück durch Musik als durch Sport in deinem Leben bekommst, teilst du dem Musikbereich eine entsprechende Größe ein.

Also leg los und zeichne deine Glücksquelle ein. Nimm dir dafür ein paar Minuten Zeit.«

Jule legte gleich neugierig los. Ein paar Mal musste sie überlegen. Doch nach 5 Minuten war sie ganz zufrieden mit ihrer Zeichnung und gleichzeitig ziemlich geschockt.

»Da ist ja Jonas ganz groß eingezeichnet drin! Und alle anderen Bereiche scheinen im Vergleich dazu echt unbedeutend zu sein.«

»Ja, das wundert mich nicht. Das ist genau der Grund, warum du überhaupt erst so einen Liebeskummer über Jonas hast. Du hast ihm einen echt großen Stellenwert in deinem Leben gegeben.

Und jetzt, wo er als deine Glücksquelle im Leben einfach weggefallen ist, hast du ein riesen Loch im Herzen.«

»Deswegen tut das auch so weh!«

»Na klar. Du hast wegen diesem einen Typen ein gigantisches Gefühl von Verlust.«

»Das ist echt krass, das mal so visuell vor mir zu sehen. Ich wusste ja irgendwie schon, dass ich mein Glück von ihm abhängig mache. Aber dass das so ein großer Anteil ist, wird mir erst durch diese Übung klar. Und wie löse ich das Ganze jetzt?«

»Indem du dir ein neues Herz malst. Partnerschaft darf natürlich einen gewissen Bereich in unserem Herzen ausmachen. Doch am besten funktioniert das alles, wenn du auch ganz stark auf andere Bereiche baust, die möglichst wenig von einzelnen andere Menschen abhängen.

Überleg doch mal für dich: Woraus möchtest du in Zukunft ein Glück ziehen? Welchen Lebensbereich kannst du noch mehr intensivieren und schöner machen? Worauf hast du Lust? Was hast du bisher noch nicht so ausgelegt, wie du es eigentlich machen möchtest?

Mal dir ein neues Herz.«

Und so fing sie an zu malen. Nach einigen Minuten wilder Kritzelei kam ein neues Herz heraus.

»Wie findest du das hier?«

»Das finde ich schon ziemlich gut. Das sieht nach einem gesunden Leben aus.

Vor allem gefällt mir, dass du jetzt auf viele verschiedene Lebensbereiche bauchst. Wenn sich sich jetzt mal ein Mensch anders verhält, als du es dir eigentlich gerade wünscht, ist das auch nicht gleich ein Beinbruch. Du hast vieles, auf das du dich verlassen kannst.«

»Und reicht das jetzt? Einfach nur diese Übung machen und dann *schnips* hat es sich erledigt?«

»Nein, im besten Fall lebst du jetzt natürlich auch noch so, wie du es aufgemalt hast. Das wirst du wahrscheinlich nicht gleich von heute auf morgen alles umsetzen können. Aber es bietet dir einen Rahmen, an dem du dich in Zukunft orientieren kannst. Häng dir dieses Herz in dein Zimmer und verwirkliche es in deinem Leben.

Von Zeit zu Zeit schaist du auf dein Herz und fragst dich: Lebe ich so, wie ich es mir vorstelle? Bin ich meinem Herzen treu? Fühle ich mich glücklich?

Und immer wenn du merkst, dass du deinem Herzen noch etwas treuer sein kannst, änderst du eine Kleinigkeit in genau diesem Moment. Und am nächsten Tag änderst du eine nächste Kleinigkeit.

So kommst Du ein wenig voran. Du verlässt dich damit immer mehr auf dich und benötigst immer weniger von einer anderen Person. Insbesondere von Jonas.«

Die Übung im Überblick:

  1. Nimm den Stift und Papier zu Hand.
  2. Schreibe als Überschrift: MEINE GLÜCKSQUELLEN auf
  3. Mal ein großes Herz auf dein Papier
  4. Teile dein Herz mit dem Stift in verschiedene Bereiche auf, die deine Lebensglücksquellen darstellen. Je mehr Glück und intensive Gefühle du aus einem Lebensbereich ziehst, desto größer soll dieser Bereich auf dem Herz eingezeichnet sein. Ganz wichtig: Bemiss diese Bereiche nicht daran, wie groß sie deiner Meinung eigentlich sein sollten. Wenn du aus dem Bereich Sport einfach keine Glücksgefühle ziehen kannst und deine verflossene Partnerschaft insgeheim dein Ein und Alles ist, zeichne das genauso ein. ganz wichtig!
  5. Schau dir dein Herz genau an und mache dir klar, wie abhängig du dich von einigen Glücksquellen machst und wie du dir damit unnötig Stress machst.
  6. Male dir dann ein neues Herz auf.
  7. Verteile diesmal die Lebensbereiche gleichmäßiger. Nimm potenzielle neue Glücksquellen dazu, die dich bereichern können und dir ein schönes Leben bereiten. Was tut dir noch alles in diesem Leben gut? Wobei fühlst du dich glücklich und zufrieden? Was gibt dir Lebendigkeit und Intensität?
  8. Häng den Zettel abschließend in deine Wohnung und überprüfe regelmäßig, ob du dein Lebensglück noch mehr an dieses neue Herz anpassen kannst.

Wie entliebe ich mich? Indem du diese unfassbare Chance wahrnimmst

Zufrieden sieht Jule mich an. »Das ist ja gar nicht so schwer, wie ich dachte. Was glaubst du, wie lange brauche ich, um mich komplett von Jonas zu entlieben?«

Keine Ahnung ehrlich gesagt. Ich kenne einige Beispiele, in denen das nach zwei Tagen komplett gegessen war. Andere brauchen ein paar Wochen oder sogar ein paar Monate. Und auch das ist voll okay.

Wer sich allerdings dafür bewusst ein bisschen Zeit nimmt, kommt wesentlich schneller ans Ziel. Jeder fühlt sich danach wesentlich leichter und befreit.

Also lass deinen Lover ziehen, Jule. Das Leben ist unfassbar schön.

Egal wie groß jetzt gerade dein Schmerz ist: Du wirst wieder zu dir zurückkommen und ein liebender und glücklicher Mensch werden. versprochen.«

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